2016 Dem „Salz in der Suppe“ auf der Spur – Wander- und Badeurlaub in Altaussee

Dieses Mal wählten wir den wunderschönen Altausseer See im steirischen Salzkammergut zu unserem Urlaubsdomizil.

Nachdem wir uns bei zwei Vorbereitungstreffen am Loidholdhof über unsere Urlaubsvorstellungen, die Zimmerbelegung, Details über das Gepäck und die Reiseroute recht rasch einig wurden, brachen wir am Morgen des 2. Juli mit zwei voll beladenen Bussen und einem Anhänger voller Koffer und Taschen nach Altaussee auf.

Wir, das waren Christine, Anna, Claudia, Antonia, Sonja, Barbara, Lisa, Christian Kreuzhuber, Peter Hackl, Tobias, Jakob, Clemens, Günter, Hans und Klaus. Wir hatten viel vor in den nächsten Tagen und so starteten wir am ersten Tag nach dem Frühstück gleich mit einer tollen Führung durch die Stollen der Altausseer Salzwelten. Dabei ging es 700 Meter in den Berg hinein und wir erfuhren sehr viel Wissenswertes zum Thema Salz und dessen Gewinnung.

Als sich am dritten Urlaubstag das Wetter besserte, hefteten sich einige von uns auf die Fersen einer echten „Kräuterhexe“, die uns über die am Wegesrand wachsenden Pflanzen und deren Verwendung in Küche und als Medizin aufklärte.

Bei perfektem Badewetter entspannten wir zwei Tage an einem sehr schönen Badeplatz mit Jausenstation. Wir schwammen im See, ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen, saßen bei Limonade und Eiskaffee auf der Terrasse oder spielten Tischtennis.

Hans und Peter ließen es sich nicht nehmen, den Loser in beachtlichen drei Stunden zu bezwingen und ihre Erzählungen spornten uns zu einem gemeinsamen Besuch der Loser Alm hoch über dem Altausseer See an, wo einige von uns ihre Kletterkünste demonstrierten.

Am Nachmittag des vorletzten Tages „enterten“ wir noch das Solarschiff, das uns bei einer zweistündigen Tour zu den schönsten Plätzen des Sees brachte. Neben einer tollen Aussicht auf den Dachstein konnten wir auch einen Originaldrehort des James Bond Filmes „Spectre“ bewundern.

Nebenbei sei erwähnt, dass uns auch abends nicht langweilig wurde. Nach dem Abendessen saßen wir auf der Terrasse oder in der Bar des JUFA-Hotels und spielten Uno, schrieben Postkarten oder plauderten mit anderen Gästen oder dem sehr freundlichen Hotelpersonal.

Im hauseigenen Turnsaal spielten wir Fußball oder Basketball.

Als wir am Morgen des 7. Juli zu unserer Rückfahrt aufbrachen, hatten einige das Gefühl, doch erst am Urlaubsort angekommen zu sein.

Die sechs Tage vergingen wie im Flug und am Ende waren sich alle einig, dass es auch nächstes Jahr wieder so oder so ähnlich ablaufen soll, wenn wir unsere Koffer packen, um loszuziehen ... denn: auch Urlaub ist Salz in der Suppe des Lebens!

Klaus Weger arbeitet seit 2015 im Wohnen am Loidholdhof