2014 Sommerurlaub in Hinterstoder

Dieses Jahr ging unsere Reise nach Hinterstoder – wandern und baden sollten unsere Schwerpunkte sein.

Mit von der Partie waren Peter Hackl, Barbara, Sonja, Clemens, Christian Kreuzhuber, Christine und die Betreuer Günter, Claudia und Ingrid.

Wir bewohnten für diese letzte Augustwoche ein Selbstversorger- Häuschen mit lieben Vermietern. Die Gegend wunderschön, das Wasser – die Steyr, die dort noch ein Bach ist – wunderbar grün und eiskalt.

Ab der 1. Minute war unsere Stimmung fröhlich und gelöst, wenn das Wetter auch nicht immer Anlass dazu gab. Gott sei Dank nutzten gleich Peter und Sonja das bisschen Sonne am 1. Tag und sprangen in den Gleinkersee. Uns anderen wars dann doch zu frisch. Gegessen wurde auch noch dort, und so hielten wir es auch für die ganze Urlaubswoche – Kulinarisch hat es uns an nichts gefehlt, auch wenn wir selber gekocht haben, und manchmal konnten wir in einem gemütlichen Gasthaus den Regenschauer trocken überstehen.

Das eher vorherbstliche Klima konnte uns nicht davon abhalten, die Gegend per pedes zu erkunden – ein Ausflug zum Pießling-Ursprung, wo das Wasser aus dem riesigen Felsmassiv auftaucht, eine Wanderung auf der Wurzeralm, Spaziergänge direkt vom Quartier weg, z. B. zum naheliegenden paradiesisch gelegenen Schieder-Weiher mit Bergpanorama.

Günter, Peter und Clemens erklommen den Stubwieswipfel, wir anderen gin- gen den Rundweg im Almgrund, erstaunt über die Ausdauer von Christian und Christine!

Als das Wetter wirklich zu naß wurde, gönnten wir uns einen Tag in der Bad Haller Therme, die Rückfahrt bescherte uns einen wunderschönen Regenbogen, sodass wir sogleich am Straßenrand anhielten und Fotos schossen.

Von unseren Abenden weiß Christian – unser Tagebuchführer – zu berichten: „Heute gab es Pizza, es war wieder sehr gut, Christian wäscht heute ab, Peter und Günter trocknen eißig ab, Sonja wischt alle zwei Tische, Claudia und Christine spielen „Babuschka“, dann spielen wir unter dem Tisch 50 Cent rüberreichen, der andere muss Hände schlagen oder einen Elefanten machen, Daumen aufstellen für alle, oder „Kaffee-reiben“.

Peter lacht sehr viel, weil es immer was zum Lachen gibt. Jetzt stehen Chips und Snips auf dem Tisch zum Mästen und Füttern, Zettel mit Name auf die Stirn kleben und erraten, welchen Namen wer auf der Stirn kleben hat. Noch eine Runde UNO spielen, Clemens will nicht mehr, er schläft schon am Sessel ein. Das war ein schöner Urlaub!“

Ingrid Haberler arbeitet seit 2001 in der Gärtnerei und im Wohnbereich am Loidholdhof

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