2011 Kunst- und Kulturreise nach Florenz

Florenz – das „Italienische Athen“ im Herzen der Toskana – war heuer das Ziel unserer Kulturreise. Es beherbergt eine unglaubliche Fülle an Kunstwerken und man spürt heute noch die glanzvolle Vergangenheit dieser Stadt.

Die Atmosphäre des historischen Zentrums ist schlicht- weg wunderbar und beraubt einem jegliche Worte. In Florenz, der Hauptstadt der Toskana, wohnen fast eine halbe Million Menschen. Florenz besitzt ein unglaubliches künstlerisches Erbe. Cimabue und Giotto, die Gründer der italienischen Malkunst, lebten und wirkten hier, sowie Galileo Galilei, Leonardo da Vinci, Brunelleschi, Michelangelo und viele mehr.

Wir nahmen den Nachtzug, mit dem wir um kurz nach sechs Uhr am Morgen in Florenz ankamen. Mit dabei waren Vivian, Lukas, Günther E., Günther H., Christian H., Manfred, Anna, Michaela, Jasmin, Claudia, Ariana, Corina, Konrad, Elisabeth, ich und natürlich Achim, der die Reise leitete. Unser erster Weg führte uns in unsere Unterkunft, direkt im Zentrum der Altstadt. So konnten wir alle Besichtigungsziele zu Fuß erreichen. Nach einem italienischen Frühstück machten wir uns nun täglich um neun Uhr auf den Weg. Unser Hauptinteresse bei unseren Besichtigungen galt den Werken von Giotto, Cimabue, Michelangelo, Raffael, aber auch von Albrecht Dürer. Unter anderem sahen wir verschiedene Kirchen, wie Santa Croce, Santa Maria Novella und das Kloster San Marco, den Dom Santa Maria del Fiore und das Baptisterium mit seiner herrlichen „Paradiespforte“. Auch einige Museen standen am Programm, wie die Galleria degli Uf zii, Galleria dell`Accademia, das Privatmuseum des Künstlers Marino Marini sowie der Palazzo Pitti mit dem Garten Boboli und die berühmte Goldschmiedebrücke Ponte Vecchio. Sehr berührt auf unserer Reise haben uns die Freundlichkeit der Florentiner und ihr respektvoller Umgang mit uns. Bei Warteschlangen durften wir immer vorbei, der Eintritt wurde uns überall geschenkt und in den Restaurants suchten die Angestellten meistens einen Tisch, der groß genug für uns alle war. Die italienische Küche wurde zu Mittag und beim Abendessen in gepflegten Restaurants genossen. Doch am letzten Abend meinte Christian dann, jetzt habe er aber genug von Pizza und er würde sich in nächster Zeit auch wieder über andere Gerichte freuen. Nachmittags erholten wir uns bei einer kurzen Pause in der Unterkunft.

An den Abenden wurde unser soziales Miteinander durch Spiele, durch das Führen von ausgiebigen Gesprächen und durch das Knüpfen von Kontakten mit anderen Herbergsbewohnern gestärkt. Am Abreisetag gab es für alle noch einmal die Möglichkeit die letzten Souvenirs einzukaufen.

Anschließend nutzten Elisabeth und ich noch die Gelegenheit und stiegen die ca. 400 Stufen des Giotto Turmes hinauf. Oben angekommen genossen wir den Blick auf Florenz in der Abenddämmerung ein letztes Mal. Um viele neue Eindrücke reicher, begannen wir unserer Heimreise zurück nach Österreich. Am Bahnhof in Florenz freuten wir uns über eine entspannte und doch sehr eindrucksvolle Woche. Unseren Bahnsteig hatten wir schnell gefunden und warteten auf den Zug. Zehn Minuten vor Planabfahrt fehlte von diesem Zug jedoch jede Spur. Elisabeth rannte los und fand ihn dann doch rechtzeitig an einem anderen Abfahrtgleis, auf dem er nach italienischer Art kurzfristig verlegt wurde. So hatten wir am Ende unseres Urlaubes dann doch noch sehr viel Aufregung, als wir voll bepackt mit unseren Koffern und in Windeseile zu unserem Zug liefen, der schon auf uns warten musste. Außer Atem, aber glücklich es geschafft zu haben, machten wir es uns in den Schlafabteilen bequem und fuhren wieder der Heimat entgegen.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen unserer betreuten und betreuenden Mitarbeiter bei Achim für die ausgezeichnete Reiseleitung noch einmal herzlich bedanken. Es war eine Reise, die uns alle sehr bereichert hat und in schöner Erinnerung bleiben wird.

Maria Oberndorfer

zurück